Risikomanagement in Wohlen
Risiken im Griff - aber wie?

Guter Rat September 2020, 2. September 2020

Die Ereignisse rund um die Coronavirus-Pandemie zeigen uns teilweise schmerzlich die Notwendigkeit eines Risikomanagements auf. Auch für Gemeinden ist es zentral, dass die strategischen und meist komplexen Risiken bekannt und dokumentiert sind. Es gilt, das Bewusstsein für die Risikolage zu stärken, eine Risikokultur zu schaffen und griffige Massnahmen zum Voraus zu definieren. Somit ist die Gemeinde vorbereitet, kann aus einer Position der Stärke agieren und die Erreichung der Gemeindeziele ist gewährleistet.

Entwicklung Risikomanagement
Nachdem die Umsetzung von HRM2 abgeschlossen worden ist und entsprechende Erfahrungen haben gesammelt werden können, ist nun für die Gemeinden der Zeitpunkt gekommen, die Bereiche des Risikomanagements sowie des internen Kontrollsystems auf ein adäquates Niveau zu entwickeln.

Den Startpunkt zum Aufbau des Risikomanagements für die Gemeinde Wohlen bildete ein halbtägiger Workshop, welchem der Gesamtgemeinderat, die Geschäftsleitung sowie alle Abteilungsleitenden beiwohnten. Der Einbezug sämtlicher Schlüsselpersonen ist von eminenter Bedeutung, um ein breit abgestütztes Fundament zu erarbeiten und die Sensibilität für die Thematik zu schärfen. Eine breite Abstützung ist auch dahingehend wichtig, als in vielen Bereichen Schnittstellen zwischen Verwaltung und Exekutive sowie zwischen den einzelnen Verwaltungsabteilungen bestehen. Das Bewusstsein für solche Schnittstellen schafft Transparenz und Verständnis, was sich positiv auf den Beurteilungsprozess als auch auf die Zusammenarbeit auswirkt.

Risikomanagement in WohlenPraxisorientiertes, effizientes Vorgehen
Unsere bewährte und praxisorientierte Vorgehensweise erlaubt eine pragmatische, aber zielorientierte Erarbeitung. Mittels der von uns vorbereiteten Erfassungsraster können die Ergebnisse rasch und unkompliziert dokumentiert werden. Es entsteht kein nennenswerter administrativer Aufwand und das Grundgerüst für die nachfolgenden Teilschritte besteht bereits nach dem ersten Workshop.

Durch die externe Begleitung profitiert die Gemeinde von einer unabhängigen Aussensicht. Dank unserem breiten Erfahrungsschatz stellen wir sicher, dass die relevanten Themen angesprochen werden. Der Diskussion muss ausreichend Platz eingeräumt werden, da diese nicht nur für das Verständnis wertvoll ist, sondern als wichtige Grundlage für die nachmalige Bewertungsbestimmung dient.

Risikominderung dank Controlling und Aktualisierungen
In einem nächsten Workshop erfolgt nun die Bewertung der evaluierten Risiken anhand der klassischen Kriterien von Eintretenswahrscheinlichkeit und Schadensausmass, welche dann die Basis für eine Priorisierung der zu erarbeitenden Massnahmen bildet.

Abgeschlossen wird das Projekt mittels Implementierung einer verbindlichen Risikopolitik sowie Definition der Berichterstattungs- und Überwachungsmechanismen. Nur ein konsequentes Controlling, verbunden mit einer periodischen Aktualisierung kann gewährleisten, dass die erarbeiteten Grundlagen danach als Steuerungsinstrument genutzt und somit alle Beteiligten zur Risikominderung beitragen.

«Ein Beraterteam, das die Herausforderungen der Gemeinden bestens kennt. Pragmatisch und doch umfassend wurde die Evaluation der Risiken moderiert und dank praktischer Instrumente rasch dokumentiert. Ich freue mich auf die nächsten Schritte!»
Projektleiter Gregor Kaufmann

«Der Einbezug der leitenden Mitarbeitenden in den Prozess ist wesentlich für die umfassende Erarbeitung des Risikomanagements. Die Herangehensweise mit der umfassenden Beurteilung der vorhandenen Risiken schafft die nötige Sensibilität bei den Gemeinderatsmitgliedern und den Mitarbeitenden. Dabei hat das Beraterteam sein Wissen und seine praktischen Erfahrungen gezielt eingesetzt und den ersten Prozessschritt professionell und zielgerichtet angeleitet.»
Gemeindeammann Arsène Perroud

Beratungsteam HG+P: Marc O. Schmellentin, Margrith Wey

 

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